Über Palairos und Lefkada nach Preveza
05. Juli 2025
Wir verlassen Meganisi schweren Herzens und nehmen Kurs auf Palairos. Wir müssen dringend einkaufen und Wasser bunkern. Der Ort Palairos liegt an einer weitläufigen Bucht, die auf etwa 2 Seemeilen Breite perfekte Ankerbedingungen bietet.
Zunächst legen wir uns vor den Hafen, der eine große Charterbasis beherbergt. Dementsprechend gut ist die Infrastruktur: zahlreiche Supermärkte, ein Bäcker, ein Ship-Chandler, Restaurants, Cafés – und am Fischersteg sogar einen offenen Wasserhahn. Prima! Wir verproviantieren uns und verbringen eine ruhige Nacht im Schutz des Wellenbrechers.
Der nächste Morgen beginnt mit Wasserholen. Wir packen unser Dinghi voll mit leeren Kanistern und fahren in den Hafen. Den offenen Wasserhahn hatten wir ja schon am Vortag erspäht. Die Kanister sind schnell aufgefüllt, und anschließend geht Tobi noch eine Runde joggen, während ich den Bäcker besuche und Frühstück besorge.
Später verlegen wir uns ein Stück weiter in den Westen der Bucht – direkt vor einen langen Strand mit drei Beach Bars. In einer der Bars gönnen wir uns einen Mittagssnack: „Special Fries“, empfohlen von Pascal von der Anahita. Sehr lecker!
Als wir zurück zum Boot paddeln, läuft gerade die Sam in die Bucht ein – und wir bekommen von Julia und Lukas eine Einladung zu vegetarischen Fajitas und eisgekühlten Getränken (die beiden haben tatsächlich eine Eiswürfelmaschine an Bord – Neid!). Auch sehr lecker! Es wird wieder einmal ein richtig lustiger Abend, und wir freuen uns, die beiden noch einmal getroffen zu haben.
07. Juli 2025
Wir verabschieden uns von Julia und Lukas und nehmen Kurs auf Lefkada. Nach einer Nacht am Eingang des Lefkada-Kanals passieren wir am Morgen die Brücke von Lefkada.
Von Süden kommend schlängeln wir uns zunächst durch den schmalen Lefkada-Kanal. Er ist etwa 50 m breit, 4–5 m tief – und wurde bereits in der Antike künstlich angelegt. Heute erspart er uns den langen Umweg um die Nordspitze der Insel.
Am Ende des Kanals verbindet eine Drehbrücke die Insel Lefkada mit dem griechischen Festland. Sie öffnet einmal pro Stunde und dreht sich seitlich weg, um Segel- und Motorboote durchzulassen.
Unter Seglern heißt sie einfach nur „Die Brücke“ – jeder kennt sie, jeder wartet (geduldig oder auch nicht), und jeder freut sich, wenn er durch ist. Ein spannendes kleines Highlight auf jedem Törn durchs Ionische Meer.
Dass wir die Brücke Anfang Juli passiert haben, war übrigens perfektes Timing – denn kurz danach wurde sie für den Schiffsverkehr gesperrt. Wie lange sie zu bleibt? Das weiß nur die griechische Bürokratie. 😉
Gegen Mittag legen wir in der Cleopatra Marina an und verbringen den Nachmittag mit Wäschewaschen, Packen und Klar-Schiff-Machen. Morgen geht es für eine Woche nach Deutschland – it’s Wedding Time!

































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