Rückblick: Wellen und Airshow – Unser südlichster Punkt
Süd | 35°50.235’N / 014°34.234’E | 12.09.2025
Malta (Il-Hofra I-Kbira)
Im Nachhinein ist man immer etwas schlauer. Sowohl diesen südlichsten Punkt auf Malta als auch Malta an sich hätten wir, rückblickend betrachtet, nicht unbedingt auf unserem GPS-Track gebraucht.
Der Reihe nach: Im September verlassen wir nach einer fordernden Gewitternacht Griechenland in Richtung Sizilien, und die Strapazen der anstrengenden Überfahrt hängen uns noch eine Weile nach.
Na gut – wir sind immerhin schon in Sizilien. Auf dem Plan steht jetzt aber noch Malta. So richtig findet sich kein passendes Wetterfenster, aber wir sind uns sicher, dass es auf keinen Fall zu wenig Wind sein soll.
Naja, dass 20 Knoten Wind dann 2,5 Meter Welle aufschieben würden, hätten wir auch nicht erwartet. Nach einer weiteren, sehr anstrengenden Überfahrt erreichen wir Malta und wünschen uns nichts sehnlicher als eine ruhige Nacht in einer Ankerbucht – unserem südlichsten Punkt des Mittelmeers.
Tja, dieser Wunsch wird uns nicht erfüllt. Es schwankt die ganze Nacht, und auch sonst haben wir auf Malta wenig Glück mit dem Wetter. Regelmäßig ziehen Gewitter über uns hinweg, und bei den drehenden Winden ist keine Bucht wirklich gut geschützt.
Ja, im Nachhinein hätten wir es wohl mit der Südostspitze Siziliens als südlichstem Punkt belassen und einfach die Fähre von unserem Winterquartier in Marina di Ragusa nach Malta nehmen sollen. In einem Hotel in Valletta hätte man die Gewitter sicher ganz gemütlich abwettern können.
Aber wäre uns dann die Malta International Airshow entgangen? – Vermutlich. Erlebnisreich war der Trip nach Malta und Gozo auf jeden Fall.
Für nächste Woche bleibt nun noch der (Aus-)Blick gen Westen.
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Gut, dass ihr die Strapazen auf euch genommen habt… die Fotos, speziell das letzte wären uns sonst leider entgangen.
… Kommentar war von mir, sorry!
Das letzte Foto… einfach Wow!!