Sardiniens Südküste | Von Villasimius bis Cagliari
09. Mai 2026
Villasimius – Cagliari
Wir verlassen Villasimius mit Ziel Cagliari. Eigentlich wollten wir hier, rund um Capo Carbonara, ein paar Ausflüge und Wanderungen machen, aber erst macht uns unsere Trägheit und dann das Wetter einen Strich durch die Rechnung. In der einen Woche, die wir hier vor Anker liegen, schaffen wir es einmal an Land und kommen dann komplett durchnässt zurück. So haben wir einfach keine Lust auf Landgang. Also bleiben wir an Bord und kümmern uns um die liegengebliebene Büroarbeit.
An einem recht sonnigen Tag pumpe ich unsere Boards auf und wir machen eine kleine SUP-Tour. Allerdings wirklich nur klein, denn als wir die Boards besteigen, zieht es zu. Zum Wochenende hin soll das Wetter nochmal umschlagen und der Wind drehen, also können wir hier nicht bleiben. Außerdem brauchen wir Wasser, wir müssen also in eine Marina.
Ich habe zwei Nächte in Marina del Sole gebucht und so gehen wir Samstagmorgen Anker auf. Die erste Stunde können wir nur mit Genua entspannt segeln, dann schläft der Wind ein und die Geschwindigkeit fällt auf zwei Knoten. Da für Mittag ein heftiges Gewitter vorhergesagt ist und wir bestenfalls vorher im Hafen ankommen wollen, streichen wir die Segel und starten den Motor. Pünktlich mit den ersten Regentropfen laufen wir in Cagliari ein und schaffen es, Eleanor zu vertäuen, bevor es richtig anfängt. Das Wetter in diesem Frühjahr ist wirklich sehr instabil und Tobi ist, nach unserem Horror-Gewitter letztes Jahr in Lakka, diesbezüglich immer schnell beunruhigt.
Die Marina ist einfach, sehr einfach, aber wir scheinen sicher zu liegen und so machen wir uns nachmittags auf, um Cagliari zu erkunden.
11. Mai 2026
Cagliari – Poetto
Wir starten den Tag mit einer kleinen Laufrunde am Hafen entlang und ein bisschen Wellness für Eleanor. Anschließend gibt Tobi noch unseren Müll beim Hafenmeister ab, der wird hier nämlich gewogen (2 kg pro Tag inklusive) – fast wie in Dornstadt. 🙂 Dann geht es los.
Eine gute Stunde motoren wir aus dem Hafen heraus um die vorgelagerte Bucht herum bis zur südöstlich gelegenen Baia di Poetto. Hier legen wir uns vor den kleinen Fischerhafen und sind Luftlinie nur 1,5 sm von dort entfernt, wo wir eben gestartet sind. Alles in allem hat uns Cagliari sehr gut gefallen. Die Stadt liegt auf einem Berg und scheint in mehreren Ebenen angeordnet zu sein. Super, um einfach ein bisschen umherzuspazieren und zu entdecken.
Die Hafenpromenade ist gesäumt mit prachtvollen Kaufmannsvillen und die in der Nähe liegenden Salzwiesen sind das Zuhause unzähliger Flamingos, die regelmäßig ihre Kreise über die Stadt ziehen.
Für uns hat sich der Stopp auf jeden Fall gelohnt. Wir haben einige Dinge erledigt (Wäsche, Einkaufen, Boot waschen) und auch schöne Zeit in der Stadt verbracht (Burger, Eis und Joggen).









































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