Menorca | Mahón
14. Juni 2026
Wir sind auf Menorca angekommen und müssen erst mal nirgendwo hin. Das stimmt nicht ganz. Wir brauchen eine spanische SIM-Karte, sonst wird das schwierig mit dem Bordoffice. Deshalb geht es am Montag erst einmal zum Orange-Shop nach Mahón.
Mit unserem Dinghy legen wir die knappe Seemeile bis zum Dinghy-Dock in Es Castell, einem Vorort von Mahón, zurück und hüpfen dann in einen Bus nach Mahón. Die Sache mit der SIM-Karte ist schnell erledigt und wir haben noch ein wenig Zeit für einen Stadtbummel. Mahón ist ein nettes Städtchen mit einer schönen historischen Altstadt und einer tollen Hafenpromenade, an der sich ein Café und Restaurant ans andere reiht. Statt mit dem Bus zurück zu unserem Dinghy-Parkplatz zu fahren, spazieren wir teils am Wasser, teils durch die Stadt zurück nach Es Castell.
Die nächsten Tage erkunden wir zu Fuß und mit dem SUP die Gegend um unseren Ankerplatz und widmen uns auch der riesige Festung, die direkt über unserer Bucht thront. Sowohl der Hafen als auch die Festung sind beeindruckend.
Mahón, dessen Naturhafen mit ca. 5 km Länge zu den größten Naturhäfen Europas zählt, wird von einer gigantischen Festung geschützt. Diese wurde erst vor ca. 175 Jahren fertiggestellt und ist daher noch sehr gut erhalten. Ein Besuch kostet 8,25 € pro Person und lohnt sich auf jeden Fall.
Nach einer Woche geht uns das Wasser aus und wir verlegen uns von Teulera nach Marina del Rei, noch ein Stück weiter in den Hafen. Dabei handelt es sich nicht um einen herkömmlichen Hafen, sondern um Schwimmpontons, die im Meeresboden verankert sind und zu einem Quadrat zusammengeschraubt sind. An Land kommt man dann mit dem eigenen Dinghy. Hier erledigen wir unsere übliche Hafenroutine (Einkaufen, Wäsche waschen, das Boot putzen und Wasser auffüllen), bevor wir uns nach zwei Tagen am Steg von Mahón verabschieden und uns Richtung Ostküste aufmachen.



















































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