Mallorca | Bucht von Palma | Auf der vergeblichen Suche nach einem geschützten Ankerplatz
19. Juli 2026
Nach einer durchfeierten und einer weiteren durchgeschwankten Nacht, in der wir nur zwei Stunden geschlafen haben und das nicht am Stück, beschließen wir, dass wir hier nicht bleiben können. Der Südwestwind schiebt heftigen Schwell an den Strand. Blöderweise hat auch der Wind so gedreht, dass wir quer zur Welle liegen.
Dieser Ort ist Kater und wir fühlen uns beide wie frisch ausgekotzt. Wir nutzen also den Wind, um nach Westen zu kommen, in der Hoffnung, dort eine etwas geschütztere Bucht zu finden.
Wir landen in der Cala Xinxell etwas nördlich von Magaluf. Geschützt ist es hier leider auch nicht und zudem ist es voll. In der Bucht von Palma wird das allerdings das Beste sein, was wir kriegen können. Wir wollen hier auf Andy warten der uns in der darauffolgenden Woche besuchen kommt und so bleiben wir und hoffen, dass der Schwell gegen Abend noch ein wenig nachlässt.
Bisher hatten wir hier auf den Balearen viel Glück mit Wind, Welle und Wetter, aber die letzten Tage machen uns wirklich zu schaffen. Schwellige Ankerplätze, viel Trubel und eine beinahe unerträgliche schwüle Hitze (36 °C/80 % Luftfeuchtigkeit). Alles klebt, nichts wird richtig trocken und unter Deck herrschen tropische Zustände.
Und das Schlimmste ist: Es ist keine Besserung in Sicht. 🙁
So vergeht eine Woche wie im Nebel. Die Hitze und der ständige Schwell haben uns zugesetzt. Es gab keine Nacht, in der wir durchgeschlafen haben. Den größten Teil der Zeit haben wir in Palma Nova, einem Ort in der Nähe von Magaluf, verbracht. Dort war es zumindest tagsüber vom Schwell her halbwegs erträglich und an Land gibt es einen klimatisierten Aldi und einen Tedi, wohin wir jeden Nachmittag einen Ausflug machen, um uns abzukühlen. Denn die Wassertemperatur verspricht mit über 30 °C auch keine Abkühlung mehr.












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