Arrivederci Sizilien | Trapani nach Villasimius
Nach nur einer Nacht Pause beschließen wir, den Sprung nach Sardinien zu wagen. Besser wird das Wetterfenster wohl nicht werden und in Trapani dürfen wir offiziell nur 48 Stunden bleiben.
Nach nur einer Nacht Pause beschließen wir, den Sprung nach Sardinien zu wagen. Besser wird das Wetterfenster wohl nicht werden und in Trapani dürfen wir offiziell nur 48 Stunden bleiben.
Wir legen los und verlassen Marina di Ragusa. Wie immer mit etwas Wehmut, haben wir hier doch einige Freundschaften geschlossen und alles in allem das Hafenleben sehr genossen. Aber für uns wird es Zeit, nach drei Monaten kommt langsam das Fernweh. Also, Leinen los und auf Richtung Westen.
Unsere Zeit in Marina di Ragusa neigt sich langsam dem Ende zu. Unser Liegeplatz ist bis 30. April bezahlt und glücklicherweise tut sich in der letzten Aprilwoche auch ein Wetterfenster auf, um nach Westen zu kommen. Also starten wir mit den Vorbereitungen für unsere Abreise.
Die Überschrift müsste eigentlich „Dieselpest“ heißen. Ja, das gibt es wirklich.
Dabei kommt es durch Mikroorganismen im Kraftstoff zur Bildung von Bioschlamm, der Leitungen und Filter zusetzen kann. Klingt unschön – ist es auch.
Drei Monate sind wir nun hier in Marina di Ragusa, und es war nicht alles nur viva la Vida, sondern wir hatten auch wieder eine sehr lange To-do-Liste.
Neben unserer neuen Genua schlagen wir am selben Wochenende auch unser Großsegel und das Kutter (kleines Vorsegel) wieder an. Dabei passiert Tobi ein echter Fauxpas.
Wir wissen es eigentlich schon, seit wir im November 2022 zum ersten Probeschlag vor Mallorca aufgebrochen sind – unser Vorsegel hat seine besten Tage hinter sich. Also entscheiden wir im Spätsommer 2025: Eine neue Genua muss her.
Zwischen all den schönen Momenten auf See gibt es auch die weniger glamourösen Themen an Bord. Das heutige Thema gehört genau dazu. Es wird technisch – und es geht um Sicherheit.
Nicht, weil etwas passiert ist. Sondern, weil genau das der Plan ist: vorbereitet sein, bevor man es braucht. Deshalb gehen wir heute einen Teil unserer Sicherheitsausrüstung durch.
Vier Wochen sind wir nun hier und es hat sich mittlerweile so etwas wie Alltag eingestellt. Unter der Woche Büroarbeit, am Wochenende Bootsprojekte, dienstags Wochenmarkt, sonntags Pizza. Dazwischen mal eine Runde laufen, Eis essen, die Sonne genießen. So langweilig kann Aussteigen sein.
Nach einer Woche muss unser Fiat Panda wieder zurück zum Flughafen, und wir verbinden das Ganze kurzerhand mit einem Ausflug. Diesmal geht es hoch hinaus, nämlich zum Ätna.
