End of Season
Eine wundervolle Segelsaison liegt hinter uns, und wir blicken dankbar – und auch ein bisschen wehmütig – zurück.
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Eine wundervolle Segelsaison liegt hinter uns, und wir blicken dankbar – und auch ein bisschen wehmütig – zurück.
Wir brauchen nicht lange, um uns in Marina di Ragusa (MdR) einzuleben und wohlzufühlen. Der Hafen ist geschützt, sauber und voller anderer Segler, die ebenfalls den Winter hier verbringen werden.
Für uns geht es weiter nach Gozo. Für die nächsten Tage ist Starkwind angesagt, und so haben wir einen Platz in der Marina in Mgarr gebucht. Unseren ursprünglichen Plan, vorher eine Nacht in der viel gepriesenen Blue Lagoon zu verbringen, verwerfen wir, als wir dort einlaufen.
Nach zehn Tagen verlassen wir unseren, mittlerweile fast schon heimisch gewordenen, Liegeplatz in Sliema und verlegen uns in die nordwestlich gelegene St. Paul’s Bay.
Um den Cliffhanger aus dem letzten Beitrag aufzulösen – 3 Tage … dann müssen wir unseren schönen Bojenliegeplatz wieder verlassen.
Nach einer guten Woche Erholung in Syrakus brechen wir zu einer weiteren längeren Etappe auf. Nächstes Ziel – Malta.
Drei Tage bleiben wir in Lakka und nutzen die Zeit, um alles für die Überfahrt nach Sizilien vorzubereiten. Etwa 280 Seemeilen und zweieinhalb Tage auf See liegen vor uns – diese Sache will gut geplant sein.
Nach ein paar entspannten Tagen in Agios Stefanos, geht es wieder zurück nach Korfu-Stadt. Morgen kommt Moritz an Bord, und wir müssen noch ein wenig klar Schiff machen. Für alle, die Moritz noch nicht kennen – er ist unser Neffe und mittlerweile, zumindest in den Ferien, Teil der Eleanor-Stamm-Crew.
Wir brechen auf zu einer kleinen Besorgungstour, bevor am Donnerstag Moritz an Bord kommt. Wir müssen einkaufen und Diesel bunkern. Anschließend verlegen wir uns ein wenig weiter Richtung Norden nach Agios Stefanos.
Wir verlassen Sivota und kreuzen uns unseren Weg nach Korfu. Es wird ein längerer, aber schöner Schlag, von dem wir gut zwei Drittel der Strecke segeln können. Nur auf den letzten Seemeilen verlässt uns erst der Wind und dann die Motivation.
