End of Season
Eine wundervolle Segelsaison liegt hinter uns, und wir blicken dankbar – und auch ein bisschen wehmütig – zurück.
Eine wundervolle Segelsaison liegt hinter uns, und wir blicken dankbar – und auch ein bisschen wehmütig – zurück.
Gegen zwölf Uhr brechen wir auf. Es liegen rund 280 Seemeilen vor uns. Wir motoren aus der Bucht, verabschieden uns von Griechenland – und jetzt geht es los: die Überfahrt.
Drei Tage bleiben wir in Lakka und nutzen die Zeit, um alles für die Überfahrt nach Sizilien vorzubereiten. Etwa 280 Seemeilen und zweieinhalb Tage auf See liegen vor uns – diese Sache will gut geplant sein.
Nach ein paar entspannten Tagen in Agios Stefanos, geht es wieder zurück nach Korfu-Stadt. Morgen kommt Moritz an Bord, und wir müssen noch ein wenig klar Schiff machen. Für alle, die Moritz noch nicht kennen – er ist unser Neffe und mittlerweile, zumindest in den Ferien, Teil der Eleanor-Stamm-Crew.
Wir brechen auf zu einer kleinen Besorgungstour, bevor am Donnerstag Moritz an Bord kommt. Wir müssen einkaufen und Diesel bunkern. Anschließend verlegen wir uns ein wenig weiter Richtung Norden nach Agios Stefanos.
Wir verlassen Sivota und kreuzen uns unseren Weg nach Korfu. Es wird ein längerer, aber schöner Schlag, von dem wir gut zwei Drittel der Strecke segeln können. Nur auf den letzten Seemeilen verlässt uns erst der Wind und dann die Motivation.
Wir verlassen Lakka – und damit beginnt unsere ganz persönliche Anker-Odyssee.
Wir wollen weiter Richtung Norden – und der Wind macht es uns wieder einmal nicht leicht. Die vorherrschende Windrichtung in diesem Gebiet: Nord.
Wir bleiben erst einmal im Ambrakischen Golf und möchten dessen Nordseite noch etwas erkunden. Deshalb verlegen wir uns von Vonitsa nach Koronisia. Eine unserer eher schlechteren Ideen.
Eine schöne, aber auch anstrengende Woche in Deutschland liegt hinter uns. Als Mitbringsel haben wir eine fette Grippe im Gepäck, die uns erstmal niederstreckt.
